Panik am Markt – Was nun?

Diese Woche hat es in sich. Panik am Markt wegen dem Corona Virus. Bislang hat der Markt etwa 9-10 Prozent verloren. Mein Langfristdepot liegt auch bei etwa Minus acht Prozent. Betrachtet man den Chart (DAX oder Nasdqa) so wird man feststellen, dass es nur eine kleine Korrektur ist.

Aber was nun??? Alles verkaufen, oder doch lieber schnell nachkaufen?

DAX & Nasdaq… Wochen und Jahres Chart

Durch das Corona-Virus herrscht derzeit Panik Markt. Egal wo man schaut… Corona-Virus hier, Corona-Virus da. Kein Wunder also. Aber was soll man denn nun machen, diese Nachricht erhalte ich derzeit bei Instagram sehr sehr häufig. Ich kann dir sagen, was ich diese Woche bisher gemacht habe: Nichts. Garnichts, habe den Markt einfach nur beobachtet!

Sind es Verkaufs-Kurse, nein eher Nachkauf-Kurse. Aber… ich halte noch die Füße still. Wir kommen nun so langsam in die Nähe, wo man sich Gedanken machen kann, welche Aktien man gern hätte – diese kann man sich auf die Watchlist setzten. Den absoluten Tiefpunkt für einen günstigen Kauf wird man sowieso nie erwischen.

Das Problem was ich noch sehe, ist doch … das wir garnicht so genau wissen, was nun wirklich los ist. Zudem bin eher gespannt, was in drei oder vier Wochen los sein wird, wenn man die schlechteren Zahlen wegen den Produktionslücken, die geschlossenen Stores, etc. erklären will. Wie wird darauf der Markt reagieren?!

Wie wir sehen… liegen noch einige spannende Wochen oder gar Monate vor uns. Deswegen… nicht das ganze Cash-Pulver zu voreilig verschießen. Immer nur kleine Tranchen – den absoluten Boden wird man nie treffen (ab 10 Prozent Minus – und da bewegen wir uns nun, kann man über Nachkäufe so langsam nachdenken). Ob es nun noch viel weiter runter gehen wird oder wieder hoch, wissen nur die Magier mit einer Glaskugel.



Fazit

In dem Sinne… nicht verrückt machen lassen. Es sind nur 9 Prozent bisher. Auf 12 Monate gesehen sind wir immer noch gut im Plus! Und nicht vergessen, ab 10 Prozent Minus kommen wir in die Nähe der interessanten Kauf-Kursen (aber immer langsam vorgehen – wir wissen nicht wie weit es noch nach unten gehen kann…). Stichwort: Nicht das Ganze Pulver zu voreilig verschießen.

Amschel Meyer Rothschild: „Ich habe bei meinen Börsenspekulationen nie zu den Dummköpfen gehört, die immer wieder den unmöglichen Versuch machen, nur zum niedrigsten Kurs zu kaufen und zum höchsten zu verkaufen.“ und „Das Geheimnis der Spekulation: Kaufe, wenn das Blut auf den Straßen fließt“!

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Keine Anlageempfehlung – nur meine eigene persönliche Meinung! Faustregel: vor jedem Kauf sich mindestens eine Stunde mit dem Unternehmen beschäftigen!

An Aktien festhalten bedeutet, den Versuchungen zu widerstehen, etwas zu verkaufen – und davon gibt es viele. Wir schalten Politik und Makroökonomie aus. Zur Überraschung vieler spielen bei unseren Verkaufsentscheidungen weder Bewertungs- noch Kursziele eine Rolle. (Chuck Akre)

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Comments (1)

Hallo Vita,

Aktuell wirklich sehr schwierig, wäre es aus irgendeinem anderen Grund gewesen, hätte ich Nachkäufe getätigt, aber ich befürchte dass es zur Pandemie kommen wird, die nächsten 2 Quartale werden katastrophal…wenn net mehr, ich hab mich für Verkäufe entschieden (aber net alles) warte ab , will etwas entspannter schlafen, die Lage ist auch so schwer genug wenn solche Zustände wie in Italien herrschen sollten…

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