17 Aktien im Sparplan

Vor gut 1,5 Jahren hatte ich das Projekt „Jeden Monat Dividende“ ins Leben gerufen. Seitdem hat sich das Depot prächtig entwickelt und befindet sich nun bei etwa 9.000 Euro. Begonnen hatte ich mit 12 Unternehmen zu je 25 Euro. Aus 12 wurden ganz schnell 15 und mittlerweile sind es bereits 17 Aktien. 15 Aktien werden monatlich bespart und zwei Aktien, sobald ich die 25 Euro beisammen hab.

In diesem Beitrag soll es aber weniger um mein Projekt gehen, sondern wie so ein Sparplan aussehen kann und wieso dabei die hohe Bewertung einiger Aktien / Unternehmen keine große Rolle spielt.

Sobald man seine Aktien sorgfältig herausgesucht hat (z.B.: Dividendenaktien mit gutem Gewinnwachstum) und einmal im Aktien-Sparplan eingerichtet hat. Braucht man nichts weiter tun, als das Verrechnungskonto mit Geld füllen, damit der Sparplan durchgeführt werden kann. Und dabei liegt auch meiner Meinung nach der große Vorteil des Sparplans, sobald man die Aktien und die Summe dazu eingestellt hat, läuft das Ganze voll automatisch. Ob dann der Kurs dann höher oder tiefer ist, ist dem System völlig egal. Ob man selber die Aktie kaufen würde, wenn sie tiefrot stehen würde? Oder wenn sie bereits über 100% im Plus steht?

 

Sparplan (Quelle: Consorsbank)
Sparplan (Quelle: Consorsbank)

Mein Depot für den Aktien-Sparplan habe ich bei der Consorsbank. Mittlerweile bietet die Consorsbank etwa 300 Aktien an, die Sparplanfähig sind. Zudem gibt es da zahlreiche Tools und auch das Investment Report.

Und deswegen hat der Sparplan für mich einen so großen Vorteil, man kauft egal wo sich der Kurs am Markt bewegt (Voraussetzung ist natürlich eine gute Auswahl der Unternehmen). Cost Average Effekt: Wenn man eine Einmalanlage tätigt kann der Zeitpunkt gut oder auch schlecht gewesen sein. Durch einen regelmäßigen Sparplan (mal kauft man teurer und mal günstiger ein) hat man halt keinen schlechten aber auch kein guten Einstandskurs. Bei einem fallenden Kurs kann man von den Aktien eine größere Stückzahl erwerben und bei steigenden Kursen kauft man eben einen kleineren Anteil der Aktien.

Die Branchen Verteilung

Der Aktien Sparplan nach Branchen-Verteilung. Wie teilen sich die 17 Aktien auf? Welche Gewichtung habe ich für den Aktien-Sparplan gewählt? Folgende Diversifikation habe ich durch die Auswahl der 17 Aktien:

  • Basiskonsumgüter
  • Technologie
  • Konsumgüter (zyklisch)
  • Gesundheit
  • Telekommunikation
  • Industrie
  • Finanzwesen
  • Basiskonsumgüter / Lebensmittel
  • Basiskonsumgüter / Haushaltsprodukte
  • Basiskonsumgüter / Handel Nahrung
  • Technologie / Hardware
  • Technologie / Software
  • Konsumgüter / Zyklische Dienste
  • Gesundheit / Pharma
  • Telekommunikation / Kommunikation
  • Industrie / Industriegüter
  • Finanzwesen / Banken

Portfolio – Aufteilung

Die 17 Unternehmen nach Branche sortiert. Die Diversifikation sieht folgendermaßen aus:

Sektor
Gewichtung
Unternehmen
Basiskonsumgüter36 %Procter & Gamble – Coca-Cola – PepsiCo – Unilever – Walmart – Altria
Technologie30 %Apple – Microsoft – Cisco Systems – Texas Instruments – IBM
Konsum zyklisch12 %Starbucks – MC Donalds
Gesundheitswesen6 %Johnson & Johnson
Telekommunikation6 %AT&T
Industrie5 %Boeing
Finanzwesen5 %Toronto Dominion Bank

Fazit

Bei diesen 17 Unternehmen erhält man etwa eine gleichmäßige Ausschüttung pro Monat (Jeden Monat Dividende erhalten – wer zahlt wann?). Zudem hat man einige Wachstumswerte wie Apple, Microsoft, Starbucks im Depot, aber auch dividendenstarke Aktien wie Altria, IBM und AT&T. Außerdem gute und solide Unternehmen mit einem Burggraben (Mc Donalds, Unilever, Coca-Cola sowie Johnson & Johnson). Alles in allen kann  man sagen, ein sehr ausgewogenes Portfolio.

Der dümmste Grund eine Aktie zu kaufen, ist, weil sie steigt. (Waren Buffett)

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