Daytrading

Beim Daytrading wird mit Wertpapieren aller Art kurzfristig gehandelt. Die Positionen die gekauft werden, werden nur eine kurze Zeit gehalten und anschließend spätestens bei Börsenschluss verkauft (Öffnungszeiten Börse). Das Daytrading ist vor allem in den USA sehr beliebt. 15 Prozent des Aktienhandels werden so von privaten Anlegern generiert (täglich Positionen kaufen und verkaufen).

Daytrading Börse FAQ

Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich beim Daytrading um das sogenannte tägliche Handeln. Dabei wird spekulativ mit Wertpapieren gehandelt. Die Anleger können bei diesen Geschäften bereits von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren. Daher ist es wichtig, dass man die Kursentwicklung jederzeit im Blick behält.

Alle Positionen werden innerhalb eines gewissen Handelstages sowohl eröffnet als auch geschlossen. Auf diese Weise beginnt jeder Tag für einen Daytrader mit neuen Chancen und Risiken. Insbesondere Anleger, die mit verhältnismäßig geringen Einsätzen hohe Gewinne in kurzer Zeit erzielen möchten, ist das Daytrading vielversprechend. Wie lang eine Handelssitzung ausfällt, kann sehr verschieden sein. So gibt es Sitzungen, welche lediglich einige Minuten andauern. Andere dagegen dauern durchaus mehrere Stunden. Jedoch sind alle Geschäfte innerhalb eines Tages abgeschlossen.

Beim Daytrading spekuliert der Anleger darauf, dass sich der Kurs eines Wertpapiers innerhalb eines Handelstages positiv entwickelt. Es wird versucht günstig einzukaufen und teuer zu verkaufen. Eine langfristige Anlage ist beim Daytrading nicht möglich und auch nicht ratsam. Man verlässt sich an dieser Stelle vor allem auf schnelllebige oder stark schwankende Märkte. Je höher die Entwicklung, desto besser.

Vorrangig wird mit sogenannten Derivaten gehandelt. Es sind demnach abgeleitete Wertpapiere. Oftmals investieren Daytrader in Hebelzertifikate, CFDs oder auch in Optionen. CFD´s sind an dieser Stelle jedoch nur erfahrenen Tradern zu empfehlen. Diese sind mit einem besonders hohen Risiko verbunden, sodass man Vorkenntnisse unbedingt mitbringen sollte.

Hebelprodukte beim Daytrading: Da man beim Daydrading nur eine kurze Zeit zur Verfügung hat um Gewinne zu erzielen, werden sogenannte Hebelprodukte gehandelt. Das können Optionsscheine oder Optionen sein die kreditfinanziert sind. Denn die Fremdfinanzierung sowie der Hebel erhöhen den Gewinn, haben aber auch ein großes Risiko.

Risiko beim Daytrading: Für Unerfahrene nicht zu empfehlen (Artikel: CFDs lesen). Anfänger verlieren mit dem Daydrading mehr Geld als sie durch die Spekulation einnehmen können. Aber auch Profi-Trader haben eher bescheidene Margen. Nur ganz wenige verdienen dabei sehr viel Geld!

Regel eins lautet: Nie Geld verlieren. Regel zwei lautet: Vergesse nie die Regel Nummer eins. (Warren Buffett)

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