Lebensstil: arbeiten, sparen und investieren oder arbeiten und ausgeben?

Wo findest du dich wieder…? Was ist das bessere Leben? Arbeiten gehen und das Geld ausgeben um das Leben jetzt und heute in vollen Zügen zu genießen – oder lieber gemäßigter vorgehen, arbeiten, sparen und investieren. Sich dementsprechend nur ab und zu was gönnen, damit man später im Leben mehr hat? Wie siehst du das Ganze??

Zwei Familien mit unterschiedlichen Lebensstil!

Was reinkommt muss auch wieder raus

Die Familie kann nicht mit Geld umgehen: Pay-TV, Lotto und Zigaretten. Gegessen wird meistens auswärts – beim Griechen oder Italiener!  Das Auto wird alle 3 Jahre neu gekauft – kein Jahreswagen, sondern immer direkt ein Neuwagen auf Kredit! Urlaub wird bis zu dreimal im Jahr gemacht.

Und sollte mal was kaputt gehen (z.B. ein Haushaltsgerät) – ist das kein Problem, bei Media-Markt kann man sich direkt eine neue Spülmaschine, Waschmaschine oder Trockner auf Ratenzahlung holen.

Somit ging das hartverdiente Geld schneller raus, wie es reinkam. Das Geld, beide verdienen gut – dennoch reichte es maximal für den Monat. Denn dieser Lebensstil brauchte nichts weiter… Aktien?? Nein – Zocken möchte man nicht, ne dann doch lieber Lotto und wenn es sicher sein soll, dann ein kleines Sparbuch sowie eine Lebensversicherung.

Nach vielen Jahren, obwohl beide Elternteile gut verdient haben und die Kinder recht früh in den Kindergarten kamen, wurde nie ein Vermögen aufgebaut!

Hier kommt mir das Buch „Der reichste Mann von Babylon: Erfolgsgeheimnisse der Antike – Der erste Schritt in die finanzielle Freiheit“ in den Sinn, welches ich letztes Jahr im Urlaub gelesen hab.

Einnahmen, sparen und investieren

Die Familie kann mit Geld umgehen: Bereits in jungen Jahren wurde das Geld gespart und nur mäßig ausgegeben. Während des Studiums hat man sich etwas dazu verdient (450 Euro Job oder einige Hundert Euro übers Kleingewerbe als Selbstständiger). Es wurde recht früh geheiratet und eine gemeinsame Wohnung günstig angemietet.

Das Geld immer stets im Blick – ein bodenständiges Leben. Geld ist nicht das wichtigste, die Zeit mit der Familie ist wichtig. So wurde entschieden, dass die Frau einige Jahre bei den Kindern bleibt und auf das Gehalt verzichtet und der Mann weiterhin für das Brot auf den Tisch sorgt.

Trotz nur eines Gehalts, wurde auf Urlaub nicht verzichtet. Einmal im Jahr wurde gemeinsam verreist. Zudem wurde ein Notgroschen auf einem separaten Tagesgeldkonto eingeführt. Anschließend wurde das gesparte Geld in ETFs und Aktien investiert (Sparplan und einzelne Wertpapierkäufe).

Zudem wurde nach der Geburt des ersten Kindes in eine solide Eigentumswohnung investiert. Somit tauschte man die Höhe der Miete gegen einen überschaubaren Kredit ein. Nach einigen Jahren wurde die Eigentumswohnung abbezahlt und man konnte mehr Geld in Aktien investieren.

Falls mal etwas kaputt ging, wurde es stets aus dem Notgroschen Tagesgeldkonto bezahlt (sollte etwa bei 3-5 Monatsgehälter groß sein). Es wurden keine Konsumkredite aufgenommen. Das Auto wurde bis 10 Jahre gefahren – sobald die Reparaturen für den Wagen jährlich anstiegen, wurde ein Jahreswagen (3-5 Jahre alt) erworben. Die Finanzen immer stets im Blick! Für die Rente wird selbstständig gesorgt.

Zeit ist der Freund von wunderbaren Unternehmen und der Feind von mittelmäßigen Unternehmen. (Warren Buffett)

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