Wie schlagen sich die deutschen Aktien im Depot

Nachdem ich letzte Woche meine Aktien im Depot vorgestellt habe und mir die Performane (18 Prozent in 17 Monaten) meines Aktien-Sparplans (95 Prozent U.S. Aktien) angesehen habe, musste ich mir meine deutschen Aktien genauer anschauen. Diese machen etwa 10 Prozent von meinem Depot aus.

Es befinden sich derzeit 11 deutsche Aktien im Depot die zusammen etwa 10 Prozent des Depots ausmachen. In diesem Beirag möchte ich mir die Performance mal genauer anschauen.

Das Depot befindet sich heute (10.09.2019) bei etwa einem Plus von 12,6 Prozent und das Aktien-Sparplan-Depot „Jeden Monat Dividende“ bei 18,5 Prozent. Das Sparplan Depot läuft derzeit immer ein Stückchen besser.

Bevor wir zu den deutschen Werten kommen, möchte ich erstmal die Aufteilung nach Länder aufzeigen.

Diversifikation Länder
Aufteilung Europa - 22 Prozent

Deutsche Aktien

Nun schauen wir uns die deutschen Aktien mal genauer an

Die deutschen Aktien im Depot

Von den 11 deutschen Aktien sind bei mir gerade mal vier im grünen Bereich. Die restlichen sieben Werte sind im Minus. Kein wirklich guter Schnitt würde ich nun behaupten. Aber kein Grund zur Panik. Da ich die Investments einmal kaufe und nicht in den nächsten 10-20 Jahren verkaufen will… ist das für mich gar kein Problem. Denn mein primäres Ziel ist es nicht mit den Werten Kursgewinne einzufahren, sondern eine solide Dividende zu erhalten, die zudem auch jährlich angehoben wird.

Bisher war dies auch bei allen außer BMW der Fall. BMW hatte die Dividende gekürzt und ich hatte dadurch wirklich überlegt, ob ich BMW nun abstoße. Habe mich aber bis dato dagegen entschieden. Ich werde es weiter beobachten.

Deutsche Aktie
Gewichtung Depot
Performance
CTS Eventim0,7 %+33,0 %
Beiersdorf0,2 %+19,5 %
SAP1,3 %+18,8 %
Allianz0,8 %+11,5 %
Henkel2,4 %-4,7 %
Siemens1,0 %-4,8 %
BASF2,0 %-7,8 %
Fielmann0,4 %-10,8 %
Fresenius0,4 %-15,7 %
Bayer2,2 %-20,9 %
BMW0,4 %-27,1 %



Die 3 größte Postionen

Die drei größten Positionen sind Henkel, Bayer und BASF. Zusammen haben sie eine Gewichtung von etwa 6,6 Prozent in meinem Depot! Diese drei Investments hatten in den letzten beiden Jahren doch so einige Probleme und machen für Anleger die auf Kursgewinne aus sind keine Freude.

Aber für die Zukunft denke ich, dass Bayer sich nach den Gerichtsverfahren erholen wird und der Aktienkurs wieder in Richtung 100 Euro gehen wird. Solange erfreue ich mich an der soliden Dividende. Meine persönliche Dividenden-Rendite liegt derzeit bei 3,3 Prozent. Falls man heute in das Unternehmen einsteigt, würde man sogar mit 4,1 Prozent beginnen.

Henkel, welches ein hervorragendes Familienunternehmen ist, wird in den nächsten 10 Jahren auch zu einem sehr guten Investment werden, der mir eine grundsolide Dividende bescheren wird. Bei Henkel schaut man nicht auf die Quartalsergebnisse, sondern auf den langfristigen Erfolg. Henkel gehört zu meinen Top 10 Unternehmen, die ich kaufen würde, wenn ich mich nur auf 10 Unternehmen begrenzen müsste.

BASF wird durch die Elektrofahrzeuge profitieren – den sie sind an der Entwicklung von leistungsstärkeren Lithium-Ionen-Batterien dran, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen steigern zu können. Für rund 400 Millionen Euro soll in Europa eine Fabrik zur Produktion von Kathodenmaterialien errichtet werden.

Bei jeden dieser drei deutschen Unternehmen bin ich investiert, bleibe investiert und werde bei weiteren Kursrückgängen weiter investieren!

Fazit

Auch wenn ich mich mit meisten deutschen Aktien im Minus befinde, so gehören auch diese Werte ins Depot um hier eine vernünftige Diversifikation zu bekommen. Dennoch muss man sagen, dass die amerikanischen Aktien in den letzten beiden Jahren einfach besser gelaufen sind, als die europäischen Aktien.

Trotzdem würde ich meine Henkel, Bayer und BASF nicht aufgrund eines negativen Kurses verkaufen. Im Gegenteil … ich habe immer wieder kleine Tranchen nachgekauft und so mein Einstiegskurs weiter reduziert und meine Dividenden-Rendite erhöht. Nur wer sich traut Unternehmen zu kaufen, die am Boden liegen – wird eine bessere Rendite in der Zukunft einfahren.

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